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Studententum und andere Späße

So, nach langer Zeit mal wieder ein Eintrag von mir!

Die O-Phase sowie anderthalb Wochen Vorlesungsbetrieb hab ich jetzt hinter mir, deshalb möchte ich euch hier einen kleinen Einblick in das spannende Leben eines Jurastudenten in der pulsierenden Metropole (oder so ähnlich) Göttingen gewähren.

Zunächst zur O-Phase:
Die sogenannte "Orientierungs"-Phase ist im Grunde nur ein Vorwand, in einer Woche soviel Alkohol wie möglich zu vernichten und seine zukünftigen Kommilitonen rudimentär kennenzulernen.
Ich denke mir ist beides ganz gut gelungen, besonders aber der erste Punkt...
Am ersten Tag gabs erstmal eine Einführungsrede des Dekans der Jurafakultät zu hören (langweilig), dann wurden Gruppen gebildet und auch gleich der erste Alkohol, Sekt und Kurze, ausgeschenkt.

So entwickelte sich ein äußerst feucht-fröhlicher Tag mit Stadtrallye (lies: "Saufen in der Fußgängerzone mit verschiedenen Spielen") nachmittags und Party abends im Maddexx, welches sich mit "zwei Dancefloors" anpreist.
In der Realität waren die beiden "Dancefloors" Flächen von der Größe einer durchschnittlichen Besenkammer.

War aber auch nicht weiter schlimm weil der bzw. die DJs so scheiße waren, dass eh nur ein paar besonders besoffene Exemplare überhaupt auf die Idee kamen zu tanzen.
Der folgende Mittwoch war kaum weniger alkoholreich, die verschiedenen hochschulpolitischen Gruppen ham sich vorgestellt, dann der Fachschaftsrat und der AStA, jeweils mit Sekt satt

Abends war dann 'ne Party in der vermeintlich besten Disse Göttingens, dem Savoy. Gut, von den Discos die ich bisher gesehen hab war das Savoy tatsächlich die beste, aber so richtig überzeugt hat sie mich eigentlich nicht.
Der Höhepunkt war Donnerstag, von den zwei Tagen vorher schon ziemlich geschlaucht hab ich mich entschieden, drei Long Island Ice Tea in 'ner halben Stunde zu trinken beim Kneipenabend, vorm Blue Note noch ein paar Bier und drinnen auch noch einige...

Resultierte letztlich darin, dass mir in der Mitte des Abends ein Stück in meiner Erinnerung fehlt, bzw. nicht nur in meiner Erinnerung sondern in meinem ganzen Bewusstsein, ich weiß noch dass ich bis ich gegangen bin mit ein paar anderen an der Bar saß und Bier getrunken hab, ich dachte das wär den ganzen Abend so gegangen aber offensichtlich gabs dazwischen noch ein Stück wo ich allein an der Bar saß, hat man mir zumindest so erzählt.

Auf dem Rückweg zu meiner Wohnung (an sich 4 Minuten) hab ich mich so hoffnungslos verlaufen, dass ich insgesamt 1 1/2 Stunden gebraucht hab und mich erkältet hab.
Feritg wie ich war hab ich mir den Freitag dann geschenkt und bin nach Hamburg gefahren.

So, die Vorlesungen waren eigentlich recht interessant bislang, bloß hab ich in BGB zwei ziemliche Schnarchpillen als Profs. Anderthalb Stunden der gleiche Tonfall, wie soll man da nicht einschlafen?
Geht nur mit viel Kaffee, aber besonders nachmittags wenn die Konzentration eh nachlässt isses ganz schön schwierig wach zu bleiben.

Aber ansonsten kann ich nur sagen, dass Göttingen an sich ne echt schöne Stadt ist und Besuch bei mir immer willkommen ist! =)
25.4.07 22:13





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